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In der Kirche St. Josef werden Räume für die Seniorentagesstätte geschaffen

Baustellenbesuch: Lambert Hermanns vom St.-Josef-Leitungsteam und Pfarrer Ernst Stinkes beim Ortstermin.

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Aus der KirchenZeitung, Ausgabe 05/2014

Viel Licht für Senioren

Altentagesstätte in Düren-Ost zieht in die Unterkirche von St. Josef

Und dann ging alles plötzlich ganz schnell: Die Paul-Kuth-Stiftung stellte zum Jahresende den Großteil der Summe für den Umbau der Unterkirche von St. Josef Düren zur Verfügung. Seither sind die Arbeiten in vollem Gange.

Im Zuge des KIM-Prozesses entschied die Pfarrei St. Lukas, dass die Paul-Kuth-Begegnungsstätte für Senioren am Schumannweg 20–22 verkauft werden soll. Klar war von Anfang an, dass für die Altentagesstätte ein alternativer Raum gefunden werden musste. Bald kristallisierte sich dafür die Unterkirche von St. Josef heraus. Der Raum war beim Neubau vor rund 60 Jahren als Pfarrsaal angelegt worden. Da die Kirche an der Piusstraße am Hang liegt, hat die Unterkirche einen ebenerdigen Eingang und raumhohe Fenster.

Tageslicht erhellt den Raum und macht ihn daher vielseitig nutzbar. So wurde die Unterkirche in den 70er Jahren zur Bücherei. Als die Nässe in die Wände ein- und darum die Bibliothek ins Roncalli-Haus auszog, verwaisten die Räume. Bis Oktober sollen die Bauarbeiten dauern. Der Boden ist bereits für die Fußbodenheizung vorbereitet. Jetzt gilt es, die behindertengerechten Toiletten einzurichen und natürlich den Zugang barrierefrei zu gestalten.

 

Raumkonzept mit Gartenanbindung

Derzeit sind die hohen Fenster noch mit Brettern vernagelt. Hier soll das Sonnenlicht einfluten und gleichzeitig eine Durchlässigkeit zum Garten bestehen. Auf einer kleinen Terrasse sollen Sitzgelegenheiten geschaffen werden, wo an schönen Tagen die Senioren Kaffee trinken können. Außerdem soll die Gemeinde St. Josef die Räume für das Sonntagscafé nutzen. Trockenen Fußes können sie ab Oktober vom Gottesdienst zur Geselligkeit wechseln. Das soll der erste Schritt sein. Vorgesehen ist, dass in einem zweiten Bauabschnitt die „Oberkirche“ St. Josef neben einem Ort des Glaubens auch zu einem Zuhause für die Jugend wird; dann nämlich, wenn der Verkauf des Roncalli-Hauses, in dem derzeit die offene Jugendeinrichtung der Gemeinde untergebracht ist, ansteht. Dazu soll der Andachtsbereich um 90 Grad gedreht werden und ein Teil per Mauer abgetrennt werden, um dem Jugendbereich Raum zu geben.

Wann diese Pläne realisieren werden können, ist aber noch unklar. „Da muss vermutlich erst der Stern von Bethlehem kommen“, sieht Pfarrer Stinkes nicht begeistert aber schmunzelnd in die Zukunft. Dass der Umbau von St. Josef so unverhofft schnell kam, lag an den Bedingungen, die die Paul-Kuth-Stiftung an den Zuschuss von 120000 Euro koppelte: Das Geld musste noch 2013 abgerufen werden. Die restlichen 56000 Euro, die aufgebracht werden müssen, werden mit Zustimmung des Kirchenvorstandes und des GdG-Rates aus dem Fabrikfonds der Kirche entnommen.


Von Dorothée Schenk

Veröffentlicht am 31.01.2014

 
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